Der Konsens zwischen SPD und Grünen wurde auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger herbeigeführt. Während die Grünen im Wahlkampf die Gegner des Hochmoselübergangs massiv umworben und einen Baustopp in Aussicht gestellt haben, hat die rot-grüne Regierung entschieden, den Brückenbau fortzusetzen. Im Gegenzug für diesen Wahlbetrug hat die SPD bereitwillig die Menschen der Mittelrheinregion im Stich gelassen. Aus machttaktischen Erwägungen heraus haben SPD und Grüne Regionen gegeneinander ausgespielt.

Der Hochmoselübergang wird gebaut, die Mittelrheinbrücke wird nicht gebaut und über den Ausbau der B10 wird weiter diskutiert. Das verbindende Element dieser Landesregierung ist nicht eine positive Vision für Rheinland-Pfalz, sondern die wechselseitige Täuschung verschiedener Wählergruppen. Das Ausspielen von Regionen gegeneinander ist kein überzeugendes politisches Konzept für unser Land. Gegen die Politik des willkürlichen machttaktischen Entscheidens, setzt die FDP ein klares Bekenntnis zu Rheinland-Pfalz:
Rheinland-Pfalz? Ja bitte!